Jürgen H. Moch

Einmal Harzer - immer Harzer!

Jürgen H. Moch (Foto: © Tim Blankenburg | www.baumloewe.de)

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Auch wenn ich in Neustadt am Rübenberge geboren wurde, in Großenkneten aufgewachsen bin und jetzt in Bayern lebe, so hat mich der Harz mein ganzes Leben nie losgelassen. Mütterlicherseits stamme ich von dort, weswegen ich schon in jungen Jahren immer wieder mit meinen Eltern in diese Berge gefahren bin.

So war es nicht verwunderlich, dass es mich zum Studium mit aller Macht nach Clausthal-Zellerfeld zog, wo ich die Liebe meines Lebens gefunden und geheiratet habe. Hier erblickte mein erster Sohn das Licht der Welt. Die besten Freundschaften wurden geknüpft und halten, egal wie weit man inzwischen voneinander entfernt ist. Jedes Jahr zieht es meine ganze Familie, meine Frau, meine inzwischen drei Kinder und mich immer wieder in den Harz. Es ist unsere magische Heimat mitten in Deutschland, wo wir uns aufladen können.

Als passionierter Rollenspieler und vor allem als Meister (Spielleiter) habe ich schon während des Studiums jede Menge Abenteuer und Kampagnen, ja sogar eine ganze Welt namens Heruna, ersonnen, die meine Gruppen dann mit viel Spaß und Elan durchlebt und mitgestaltet haben. Man erzählt sich immer noch von den legendären Szenen und Geschichten, als wären sie real und erst gestern passiert.

Die Geschichten waren schon immer da in meinem Kopf. Die Idee zum Niederzuschreiben kam erst später, als es aufgrund der räumlichen Trennung nicht mehr möglich war, sich regelmäßig zu treffen. Fantasy ist - genauso wie der Harz - meine große Leidenschaft. Was lag da näher, als beides zu verbinden, zumal der Harz seit jeher ein hochmagischer Ort ist.

So entstanden mit einem dicken Augenzwinkern in verschiedene Richtungen Elisabeth Wollner, die abenteuerliche Geschichte ihrer Herkunft und ihre schrägen Freunde Theobald und Sabrina. Harzmagie war geboren - Ein Cross-over aus Fantasy, Grusel, Komödie und phantastischen Ideen, den ich wohlweislich in den Harz eingebettet habe. Mit ihm konnte ich sogar eingefleischte Nichtfans von Magie begeistern.

Meine zweite Schöpfung, die Kommissarin Ulrike Ebeling, folgt dieser Tradition mit ihren Kriminalfällen, auch wenn sie beharrlich leugnet zu sein, was ihre Großtante Auguste die ganze Zeit behauptet. Aber ich will den LeserInnen nicht vorab jeden Spaß nehmen. Lest selbst und habt vergnügliche Stunden mit den Büchern.

Ein paar wichtige Weisheiten zum Schluss:

1. Die Welt ist eine Scheibe.
2. Clausthal-Zellerfeld im Harz ist der Mittelpunkt dieser Scheibe.
3. Zu Fuß ist immer weiter als über den Berg.

  • Jürgen H. Moch (Foto: © Tim Blankenburg | www.baumloewe.de)
  • Jürgen H. Moch (Foto: © Tim Blankenburg | www.baumloewe.de)
  • Jürgen H. Moch (Foto: © Tim Blankenburg | www.baumloewe.de - Coverentwurf: © Linda Meyer)
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